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Ford Automotive hilft StrikoWestofen bei der perfekten Vorwärmung

StrikoWestofen hat eine mobile Vorwärmstation auf den Markt gebracht, damit Aluminiumgießereien die Lebensdauer der Komponenten von Dosieröfen verlängern und unnötige Ausfallzeiten vermeiden können. Das konnte mit Hilfe des Automobilgiganten Ford in die Tat umgesetzt werden.

Der Ofenspezialist entwickelte das Konzept, um damit ein allgemeines Problem anzugehen, das Gießereien auf der ganzen Welt betrifft. Es geht um daa Ausfallen von Keramikkomponenten aufgrund von Thermoschocks.

StrikoWestofen Pressemitteilung

„Wir bauen unsere Westomat Dosieröfen so, dass sie Jahrzehnte halten“, erklärt Holger Stephan, VP AM Sales Support & Service bei StrikoWestofen, „aber funktionswichtige Keramikkomponenten wie Dosierrohre und Einfülltrichter sind anfälliger für Beschädigungen – insbesondere für Rissbildung durch Thermoschocks. In diesem Fall muss die Produktion gestoppt werden bis die Ersatzteile beschafft und eingebaut sind.

„Das keramische Material eignet sich perfekt für die Funktionalität des Ofens, so dass wir das Design der Komponenten nicht ändern." Stattdessen wollten wir eine einfache, erschwingliche Präventivmaßnahme zur Reduzierung möglicher Beschädigungen schaffen, die durch die rasche Einwirkung hoher Temperaturen entstehen können. Die eindeutige Antwort darauf lautete: Vorwärmen.“

Mit der komplett mobilen Einheit können Gießereien ihre keramischen Bauteile kurz vor dem Einsatz auf die ideale Temperatur von 400 °C vorwärmen. Dank ihres intelligenten Designs ist sie universell einsetzbar, lässt sich einfach per Gabelstapler transportieren und direkt neben dem Dosierofen platzieren.

Die Vorwärmstation ist mit zwei Heizzonen ausgestattet und passt sich damit perfekt an die Form und Abmessungen der Westomat Dosierrohre und -trichter an. Außerdem lassen sich die beiden Komponenten damit bei Bedarf unabhängig voneinander erhitzen. Zudem ist die Vorwärmstation eine viel sicherere Alternative zu improvisierten Heizlösungen, die oft ein Risiko für die Gießereiteams darstellen, die sie verwenden.

Durch die Erhitzung von Bauteilen mit der neuen Lösung von StrikoWestofen senken Gießereien daher die Wartungskosten, verlängern die Lebensdauer der Komponenten und damit die Betriebsdauer des Ofens und erhöhen nicht zuletzt die Sicherheit am Arbeitsplatz.

Damit die Lösung auch wirklich ideal auf einen Gießereibetrieb abgestimmt ist, hat StrikoWestofen die Hilfe des langjährigen Kunden Ford in Anspruch genommen. Eine Prototyplösung wurde an die Produktionsstätte von Ford in Köln geliefert, damit das dortige Team sie unter realen Bedingungen testen konnte.

Neben praktischen Empfehlungen zur Verbesserung des täglichen Einsatzes, beispielsweise was die Änderung der Zugangsleiter der Einheit anging, arbeitete das Elektrowartungsteam von Ford mit StrikoWestofen zusammen, um die technische Leistung der Vorwärmstation umfassend zu optimieren.

Holger Stephan ergänzt: „Wir verfolgen stets das Ziel, kosten-, energie- und ressourceneffiziente Lösungen für Qualitätsguss zu entwickeln und zu liefern. Entscheidend ist, dass sie auch brauchbar und für die Betriebsbedingungen in Gießereien geeignet sind. Die Partnerschaft mit Kunden wie Ford zur Perfektionierung unserer Konzepte ist daher für unser Geschäft von enormer Bedeutung.“

Die Vorwärmstation ist jetzt für Aluminiumgießereien auf allen globalen Märkten von StrikoWestofen erhältlich.